Christine Weidner sitzt mit einem geöffneten Journal am Fenster und blickt nachdenklich ins warme Morgenlicht. Das Bild symbolisiert das bewusste Wahrnehmen der Signale des Körpers.

Deine Körpersignale wahrnehmen

Warum dein Körper im August nach einem langsameren Rhythmus ruft

Der August schleicht sich nicht in unser Leben. Er kommt mit warmen Tagen, reifen Feldern und langen Abenden, die das Licht noch ein wenig festhalten möchten. Die Koffer stehen bereit, Urlaubspläne werden geschmiedet und viele Menschen freuen sich auf eine Zeit, in der endlich einmal nichts getan werden muss. So fühlt es sich an, wenn der Urlaub beginnt.

Und doch beobachte ich jedes Jahr etwas, das mich nachdenklich macht.

Kaum beginnt der Urlaub, meldet sich ausgerechnet der Körper. Der Hals kratzt ein wenig, der Kopf fühlt sich schwer an oder die Müdigkeit, die in den vergangenen Wochen tapfer übergangen wurde, holt sich ihren Platz zurück. Ausgerechnet jetzt, denken viele. Endlich ist Zeit zum Erholen und genau jetzt macht der Körper nicht mehr mit.

Früher gehörte ich zu diesen Menschen.

Früher reiste mein Schal immer mit

Es gab kaum einen Urlaub, in dem nicht irgendwo in meinem Koffer ein Schal lag. Nicht als modisches Accessoire, sondern als kleine Vorsichtsmaßnahme. Ich wusste aus Erfahrung, dass klimatisierte Hotelzimmer, lange Autofahrten oder ein kühler Abendwind meinen Hals schnell aus dem Gleichgewicht bringen konnten.

Kam das vertraute Kratzen, begann ein kleines Ritual. Warmer Tee, der Schal um den Hals und der Gedanke: „Warum passiert das ausgerechnet jetzt?“

Lange Zeit glaubte ich, mein Körper würde mich ärgern. Heute weiß ich, dass er etwas ganz anderes versucht hat. Er wollte nicht gegen mich arbeiten. Er wollte mit mir sprechen.

Nur hatte ich mir angewöhnt, ihm erst zuzuhören, wenn er laut wurde.

Aufmerksamkeit beginnt lange vor den ersten Beschwerden

Im Laufe der Jahre hat sich mein Blick auf Gesundheit verändert.

Ich warte nicht mehr darauf, dass mein Körper Alarm schlägt. Ich versuche, ihn schon vorher wahrzunehmen. Nicht aus Angst vor einer Erkältung oder weil ich jede Kleinigkeit kontrollieren möchte, sondern weil ich gelernt habe, dass Aufmerksamkeit viel leiser beginnt.

Sie beginnt am Morgen mit einem Glas Wasser.

Sie zeigt sich darin, ausreichend Pausen zuzulassen, wenn die Tage voll sind.

Sie erinnert mich daran, meinem Körper auch auf Reisen das zu geben, was ihm guttut.

Zu meinem persönlichen Reiseritual gehört inzwischen auch ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C, Vitamin D₃ und Zink. Diese Nährstoffe tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und sind für mich längst kein besonderer Reisebegleiter mehr, sondern ein kleiner, selbstverständlicher Teil meiner täglichen Aufmerksamkeit.

Es ist kein Zaubermittel.

Es ersetzt weder Schlaf noch Ruhe oder eine ausgewogene Ernährung. Doch jedes Mal, wenn ich das Glas in die Hand nehme, erinnert es mich an etwas viel Wichtigeres:

Ich darf gut für mich sorgen, bevor mein Körper laut werden muss.

Früher kam der Schal erst, als der Hals sich meldete. Heute darf meine Aufmerksamkeit schon vorher mit in den Urlaub fahren.

Manchmal genügt schon ein kleines Gespräch, um die eigenen Körpersignale besser zu verstehen. Wenn du Fragen hast oder dir Begleitung auf deinem Weg wünschst, freue ich mich darauf, dich kennenzulernen.

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💜 Zum Nachspüren

Welche leisen Signale deines Körpers hast du in den vergangenen Tagen vielleicht schon wahrgenommen und welchem möchtest du ab heute etwas mehr Aufmerksamkeit schenken?

Lifekinetik ProTrainerin und OptiMind System Coach Christine Weidner. Lächelnde Dame mittleren Alters mit braunen Haaren, dunkelbrauner Brille, einer Kette mit rundem Tonstein und schwarzem Jacket. Ihre Arme sind verschränkt.

Christine Weidner

ZieleStrategieCoach & Mentorin

Schon als Kind war Krankheit meine ständige Begleiterin. Irgendwann stellte ich mir eine andere Frage: nicht mehr „Was fehlt meinem Körper?“ sondern „Was möchte er mir eigentlich sagen?“ Dieser Moment wurde zum Anfang einer langen Reise.

Heute schreibe ich auf meinem Blog über Gesundheit, Ernährung, Gewohnheiten und persönliche Entwicklung. Aus eigener Erfahrung. Ohne fertige Antworten.

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